ICU-Rehab

From A2F to F2A


Newsletter November 2025

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir hoffen, dass es Euch allen gut geht.
Wir haben für Euch wie immer eine vielfältige Zusammenfassung von neuen Studien zur Frührehabilitation und den Newsticker zusammengestellt.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters!
Peter, Sabrina, Marina & Maria


STUDIEN

Prioritäten für die zukünftige Forschung zur intensivstationserworbenen Muskelschwäche
Die zehn wichtigsten Prioritäten für die zukünftige Forschung zur intensivstationserworbenen Muskelschwäche wurden anhand einer systematischen Überprüfung und Metaanalyse, zwei Expertengremiumssitzungen und einer zweistufigen modifizierten Delphi-Methode mit einem internationalen, interprofessionellen Expertengremium inklusive ehemaliger Patient:innen festgelegt:
1. Definition von Zeitpunkt und Dosierung für Rehabilitation und Ernährung
2. Verständnis der zugrunde liegenden biologische Mechanismen
3. Identifizierung von Patient:innen-Phänotypen für eine personalisierte Versorgung
4. Anpassung von Rehabilitation und Ernährung an die verschiedenen Phasen der Genesung
5. Prioritäten von Personen mit eigener Erfahrung identifizieren
6. Strategien zur Früherkennung entwickeln
7. Biomarker zur Steuerung personalisierter Interventionen erforschen
8. Nachsorge und interdisziplinäre Versorgung stärken
9. Aussagekräftige, standardisierte Ergebnisse definieren
10. Erforschen wie Big Data für eine präzise Rehabilitation genutzt werden kann
Eggmann, S., Parry, S.M., Broadley, T., … Nydahl, P, …Schaller SJ, et al. The intensive care medicine research agenda for the management of ICU acquired weakness: a multinational, interprofessional perspective. Intensive Care Med (2025). Link:
https://doi.org/10.1007/s00134-025-08186-4

Training mit einem Sprechventil bei Tracheotomie?
Diese Studie untersuchte, ob tracheotomierte Intensivpatient:innen sicher mit eingesetztem Sprechventil trainieren können und ob dies die Lungenbelüftung oder das Patientenerleben beeinflusst. 20 Personen absolvierten zwei identische Bettfahrrad-Trainingseinheiten – einmal mit Sprechventil und einmal ohne – während die Forschenden Vitalparameter und die Lungenbelüftung mittels elektrischer Impedanztomografie überwachten. Beide Bedingungen erwiesen sich als sicher, ohne Zwischenfälle und mit stabilen Vitalzeichen. Die Lungen verhielten sich jedoch leicht unterschiedlich: Mit Sprechventil kam es während des Trainings zu weniger Verlust der endexspiratorischen Lungenbelüftung, und in der Erholungsphase erholte sich die Belüftung stärker. Auch die Atemzugvolumen-Variation war höher, was auf eine effektivere Ventilation während des Trainings hindeutet. Die Patient:innen bevorzugten das Training mit Sprechventil, da die Kommunikation erleichtert war, während Atemkomfort und Trainingsleistung in beiden Bedingungen vergleichbar waren.
Insgesamt zeigt die Studie, dass das Belassen des Sprechventils während eines niedrigintensiven Bettfahrrad-Trainings gut machbar, sicher und potenziell vorteilhaft für die Lungenbelüftung und die Einbindung der Patient:innen ist – ohne die Trainingsleistung zu beeinträchtigen. Interessanterweise wurde die Sorge um den Atemwegswiderstand durch ein Sprechventil nicht berücksichtigt, was insbesondere bei anstrengenderen Aktivitäten wie aufstehen oder gehen relevant sein könnte. Churchill et al. aus Australien (2025). Link:
https://ccforum.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13054-025-05621-2

Shared- Decision- Making in der Intensivmedizin
In einer prospektiven, longitudinalen Kohortenstudie wurden über sechs Jahre (2015–2020) 1178 Intensivpatient:innen mit lebenslimitierender Erkrankung in Australien untersucht. Ziel war es, die Wirkung eines strukturierten Kommunikationsprogramms (iValidate) zur Förderung von Shared Decision Making (SDM) zu analysieren. Nach Einführung des Programms stieg die Dokumentation von SDM-Gesprächen von 22 % auf bis zu 68 %. Patient:innen mit dokumentiertem SDM waren häufiger älter, gebrechlicher und hatten öfter eine Patientenverfügung. SDM-Gespräche führten zu klareren Behandlungspräferenzen, häufigeren Palliativüberweisungen und einer besseren Dokumentation der Therapiezielentscheidungen. Das Programm umfasste Kommunikationstraining, strukturierte Goals-of-Care-Formulare und klinische Begleitung durch geschulte Multiplikator:innen. Es zeigte sich, dass Schulung und strukturelle Unterstützung die Gesprächsqualität nachhaltig verbessern können. Fazit: Die Ergebnisse zeigen, dass SDM-Trainingsprogramme wie iValidate entscheidend sind, um Behandlungsziele frühzeitig und patientenzentriert zu klären. Besonders wirksam sind sie, wenn Gespräche vor einer akuten Verschlechterung stattfinden – also bereits auf Normalstation. Nachahmenswert! Peters et al (2025), Link
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1441277225000213?via%3Dihub


NEWSTICKER
Interessante Studien, für Dich kurz zusammengefasst…

REHABILITATION

Robotik: In einer randomisierten Pilotstudie mit 18 kritisch-neurochirurgischen Patient:innen zeigte die zusätzliche robotergestützte VEMOTION®-Therapie keine therapiebedingten Nebenwirkungen und führte zu deutlich größeren Funktionsgewinnen im CPAx-Score (Median +15 vs. +4 Punkte; p = 0,0002) im Vergleich zur Standardphysiotherapie. Dies spricht für Sicherheit und Wirksamkeit des robotischen Zusatztrainings in der Frühmobilisation. Jörger et al (2025) aus Deutschland Link https://jneuroengrehab.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12984-025-01750-5

High-end Gadgets: Frührehabilitation auf Intensivstationen nutzt zunehmend technische Hilfsmittel wie VR-Brillen, Bewegungssensoren oder digitale Tagebücher, um Aktivität, Motivation und personalisierte Therapie zu fördern. Neben diesen Innovationen zeigen auch einfache Maßnahmen wie Aufenthalte im Freien therapeutischen Nutzen; erforderlich sind jedoch weitere Studien zur Wirksamkeit und Kosteneffizienz. Übersichtsarbeit Nydahl et al (2025) Link https://www.divi.de/publikationen/alle-publikationen/nydahl-high-end-gadgets-notfallmedizin-divi-4-2025-157-a3u-pdf/viewdocument/595

Awake ICU: Das Immobilitätssyndrom wird in der Intensivmedizin häufig übersehen, obwohl es zu langfristigen Funktionseinschränkungen und erheblichem Verlust der Selbstständigkeit führt. Der Beitrag betont die Vorteile einer „Awake and Walking ICU“, in der auch beatmete Patient:innen frühzeitig mobilisiert werden, und beschreibt die negativen Folgen übermäßiger Sedierung und Immobilität. Übersichtsarbeit von Dayton et al (2025) Link https://healthmanagement.org/c/icu/issuearticle/establishing-an-awake-and-walking-icu-fundamental-concepts-and-a-case-report

VR: In einer explorativen Studie wurde eine Virtual-Reality-Intervention zur Entspannung und Ablenkung für Intensivpatient:innen entwickelt und hinsichtlich ihrer Akzeptanz bei Patient:innen und Pflegefachpersonen untersucht. Ein 10-minütiger 360°-Naturfilm mit Naturgeräuschen und Musik wurde als geeignet und gut verträglich bewertet, wobei Unsicherheiten zum Einfluss auf das Delir die Akzeptanz des Pflegepersonals beeinflussten. Hanifa et al (2025) aus Dänemark Link https://doi.org/10.1186/s40814-025-01707-4

Ganzheitlichkeit: Ganzheitliche Pflegeinterventionen in der Intensivmedizin, untersucht in sieben Studien mit unterschiedlichen Designs, zeigten potenzielle positive Effekte und hohe Akzeptanz in körperlichen, spirituellen und psychosozialen Dimensionen der Patient:innen-Erholung.
Meta-Analyse von Korompeli et al. (2025) Link
https://www.mdpi.com/2227-9032/13/18/2324

Tagebücher: In vier britischen Intensivstationen (52 Betten) wurden bei 380 Patient:innen 1.242 elektronische Tagebucheinträge erstellt; die Implementierungsrate lag im Mittel bei 65%, später bei 45,6%, mit hoher wahrgenommener Akzeptanz (AIM=16,6) und Machbarkeit (FIM=16,0); förderlich waren Familienbeteiligung, Datenzugänglichkeit und Nachhaltigkeit, hinderlich technische Hürden und Schulungsbedarf. Evaluationsstudie von Rose et al. (2025) aus Großbritannien Link https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0964339725003283?via%3Dihub

Tagebücher II: Die Implementierung von Intensivtagebüchern erfordert eine organisatorische Unterstützung, ebenso sind Evaluationen und Rückmeldungen hilfreich. Szewczyk et al. (2025) Link https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-2666-4383

Kinder: Frühmobilisation bei Kindern ist bis anhin kaum untersucht, wobei es wohl mehr Systematische Reviews als Studien gibt, ein ebensolcher schloss 6 Studien mit 671 kritisch kranken Kinder auf der Intensivstation ein, dabei zeigte sich, dass physiotherapeutisch geführte Frühmobilisation die Aufenthalt- und Beatmungsdauer verkürzen könnten. Die Resultate sind noch sehr mit Vorsicht zu genießen, trotzdem ist es ermutigend, dass keine schädlichen Ereignisse auftraten. Herwitz et al. (2025) Link https://journals.lww.com/pedpt/pages/articleviewer.aspx?year=2025&issue=10000&article=00002&type=Fulltext

DELIR

Re-Orientierung: Bei 178 beatmeten Intensivpatient:innen in neun ICUs führte die Family Automated Voice Recording (FAVoR)-Intervention mit stündlichen Familienstimmen zu signifikant mehr delirfreien Tagen als Standardpflege (p<0.001), wobei der Effekt dosisabhängig war.
RCT von Munro et al. (2025) aus den USA Link
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41173649/

Prävention: In einer Umbrella-Metaanalyse mit sechs eingeschlossenen Metaanalysen und insgesamt 62.949 Intensivpatient:innen zeigte sich, dass ABCDEF-Bundle-Interventionen die Delirinzidenz um 50% (OR=0,50; 95%CI: 0,39–0,65) und die Delirdauer signifikant verringerten. Zudem wurden kürzere Intensivaufenthalte und geringere Beatmungszeiten beobachtet, während die Krankenhausmortalität um 19% reduziert war (OR=0,81; 95%CI: 0,71–0,93). Dallakoti et al (2025) Link https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nicc.70192

Digitale Hilfen: Digitale Technologien im Delirmanagement wie Entscheidungshilfen, Simulationen, Musik und andere, untersucht in 15 Studien mit verschiedenen technologischen Ansätzen, verbesserten die Leitlinienadhärenz von Pflegefachpersonen, reduzierten Delirinzidenz und -dauer sowie Angst, Agitation und Krankenhausverweildauer. Scoping Review von Siyabi et al. (2025) Link https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10376178.2025.2572342

Langsame Musik: bei 158 beatmete Intensivpatient:innen führte das Vorspielen langsamer Musik (60-80 Takt) zweimal pro Tag über 7 Tage im Vergleich zur üblichen Versorgung nicht zu einer Reduktion von Delir, Schmerz oder Angst. Kahn et al (2025) aus den USA. Link https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/article-abstract/2840194

Insulin: Bei 100 geriatrischen Patient:innen mit Delirium verkürzte intranasales Insulin im Vergleich zu Placebo die Krankenhausverweildauer signifikant (Median 7,9 vs. 12,9 Tage; p=0,014) und zeigte bei jüngeren Teilnehmenden (≤88 Jahre) eine deutlich kürzere Delirdauer (p=0,006), ohne relevante Nebenwirkungen. RCT von Nitchingham et al. (2025) aus Australien Link https://academic.oup.com/ageing/article/54/10/afaf276/8280318

Mortalität: Bei 551 herzchirurgischen Intensivpatient:innen wurde der Zusammenhang zwischen postoperativem Delir (POD) und der 8-Jahres-Gesamtmortalität analysiert. POD trat bei 18,7% auf und war mit längerer Intensiv- und Krankenhausverweildauer, höherer 30-Tage-Sterblichkeit (3,8% vs. 0,9%) und häufigeren Wiederaufnahmen assoziiert, zeigte jedoch nach Adjustierung keinen signifikanten Einfluss auf die 6–8-Jahres-Mortalität (p=0,205). Baland et al (2025) aus Kiel Link https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0964339725003143

Dex: Dexmedetomidin zur Prävention postoperativen Delirs nach Herzchirurgie, untersucht in 31 randomisierten Studien mit 5628 Patient:innen, senkte die Delirinzidenz signifikant (RR 0,61; 95% KI 0,49–0,75; p<0,001) und verkürzte die Intensivverweildauer, erhöhte jedoch das Risiko für Bradykardien. Silva et al. (2025) Link https://doi.org/10.1016/j.accpm.2025.101578

Bildung: In einer randomisierten kontrollierten Studie mit 60 Intensivpflegefachpersonen wurde der Effekt eines multiszenario-basierten Simulationstrainings zur Delirpflege untersucht. Die Interventionsgruppe zeigte über sechs Monate hinweg signifikant höhere Werte in Wissen, Selbstwirksamkeit und kritischem Denken als die Kontrollgruppe (Cohen’s d >0,80). Chang et al (2025) aus Taiwan Link https://doi.org/10.1016/j.aucc.2025.101447

Agitation: In einer randomisierten, doppelblinden Multicenter-Studie mit 151 nicht-intubierten Intensivpatient:innen mit hyperaktivem Delir verkürzte Dexmedetomidin die Agitationsdauer signifikant gegenüber Placebo (Median 1,0 h vs. 2,0 h; p=0,001) und zeigte einen klaren Vorteil im kombinierten primären Endpunkt aus Agitationsdauer, Delirdauer und Intubationsnotwendigkeit. Weitere klinische Parameter unterschieden sich nicht zwischen den Gruppen. Anmerkung: Godet et al (2025) benötigten 5 Jahre, um diese Studie durchzuführen und 150 Patient:innen zu rekrutieren – wie aussagekräftig ist das? Link: https://link.springer.com/article/10.1007/s00134-025-08135-1

FAMILIENINTEGRATION:

Familienzentrierung: eine Gruppe von Patient:innen, Angehörigen und Intensivmitarbeitenden haben in einem Konsensusverfahren die wichtigsten Interventionen zur Familien- und Patientenorientierung entwickelt, die Top 5 sind regelmäßige Gespräche mit Patient:innen und Familien über die Versorgung und Ziele, Intensivtagebücher, psychologische Hilfen, ein abgestimmter Tagesablauf und regelmäßige Kommunikation mit der Kontaktperson der Patient:innen. Tilburgs et al (2025) Link https://doi.org/10.1016/j.iccn.2025.104253

Nachsorge: ein strukturierter Nachsorgeleitfaden (Caregiver Pathway) bewirkte bei 101 Angehörigen im Vergleich zur üblichen Versorgung eine Senkung von PTBS und Angst, vor allem den Angehörigen überlebender Patient:innen. Watland et al (2025) aus Norwegen Link https://doi.org/10.1007/s00134-025-08139-x

Wenn die Familie fehlt, können ethische Fragen auftreten. Reflexion von Seidlein (2025) Link https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/nicc.70238

Spiritual Care in der Intensivpflege: In einer qualitativen Studie wurden fünf erfahrene Intensivpflegekräfte eines dänischen Universitätsklinikums zu ihren Erfahrungen mit Spiritual Care befragt. Spiritual Care wurde als wichtiger, aber schwer fassbarer Teil der Pflege beschrieben – weniger religiös, vielmehr als Ausdruck von Menschlichkeit, Sinn und empathischer Präsenz. Sie zeigt sich, wenn Pflegekräfte Patient:innen und Angehörige wirklich kennenlernen und auf ihre Werte eingehen, etwa durch Gespräche, Musik oder kleine persönliche Gesten. Besonders am Lebensende wird diese Form der Zuwendung intuitiv spürbar, im technisch geprägten Alltag jedoch leicht verdrängt. Spiritual Care passiert oft unbewusst. Wenn sie jedoch bewusst wahrgenommen und strukturell unterstützt wird, kann sie Menschlichkeit und Verbundenheit im Hightech-Umfeld der Intensivstation stärken. Hjerrild et al (2025) Link https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/scs.70143

Erfahrungen von Angehörigen beim Behandlungsabbruch auf der Intensivstation: In einer explorativ-deskriptiven qualitativen Studie wurden sieben trauernde Familienmitglieder in Südafrika zu ihren Erfahrungen mit Therapieabbruch und End-of-Life-Care auf der Intensivstation befragt. Die Angehörigen beschrieben den Prozess als emotional überwältigend und von Schock, Hilflosigkeit und tiefer Trauer geprägt. Nähe und aktive Teilhabe – etwa durch kleine Pflegehandlungen oder spirituelle Begleitung – halfen, den Abschied zu gestalten. Eine klare, einfühlsame Kommunikation wurde als entscheidend erlebt, während fehlende Privatsphäre und mangelnde Vorbereitung den Schmerz verstärkten. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass End-of-Life-Care in der Intensivmedizin mehr als medizinische Entscheidungen umfasst. Empathie, Kommunikation und Familienbeteiligung sind zentrale Elemente, um Leid zu lindern und Würde im Sterbeprozess zu wahren. Korsah et al. (2025), Link: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nicc.70185

Familienzentrierte Intensivmedizin – Leitlinie: Im Februar 2025 hat die Society of Critical Care Medicine (SCCM) ihre Leitlinie zur Family-Centered Care for Adult ICUs aktualisiert. Grundlage ist eine systematische Evidenzbewertung nach dem GRADE-Ansatz. Die Leitlinie umfasst 17 Empfehlungen zu Familienbeteiligung, Kommunikation, Teamunterstützung und psychosozialer Begleitung. Empfohlen werden flexible Besuchszeiten, die Einbindung von Angehörigen in Pflege und Visiten, Intensivtagebücher sowie gezielte Bildungsangebote. Auch die spirituellen und psychischen Bedürfnisse von Familien sollen beachtet werden. Besonders betont wird die Bedeutung einer offenen, wertschätzenden Kommunikation und der Schulung des Teams im Umgang mit Familien. Für den deutschsprachigen Raum ist die Leitlinie hochrelevant: Sie deckt sich weitgehend mit den Kriterien des DGF-Zertifikats „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ und kann als praxisnaher Orientierungsrahmen dienen. Kritisch angemerkt wird, dass Kinder als Besuchende in der neuen Version nicht berücksichtigt wurden – ein Aspekt, der in den DACH-Ländern weiterhin als zentral gilt. Nydahl et al (2025), Link https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-2696-0122

Psychische Belastung von Angehörigen nach Intensivaufenthalt (PICS-F): In einer Querschnittsstudie mit 487 Angehörigen von Intensivpatient:innen in China wurden PTSD, Angst und Depression als Kernsymptome des Post-Intensive-Care-Syndroms – Family (PICS-F) untersucht. Mithilfe einer Netzwerkanalyse wurde aufgezeigt, wie eng diese Belastungen miteinander verbunden sind. Etwa ein Viertel der Befragten zeigte Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung, fast die Hälfte litt unter Angst oder Depression. Besonders zentral waren Symptome wie negative Gedanken, Übererregung, Ruhelosigkeit und Schwierigkeiten beim Entspannen. Diese Faktoren wirkten als „Brücken“ zwischen PTSD, Angst und Depression – und erhöhen das Risiko für Komorbiditäten. Männer zeigten eher körperliche Anspannung und Erschöpfung, Frauen eher Traurigkeit und Schuldgefühle.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Angehörige von Intensivpatient:innen frühzeitig auf psychische Belastungen gescreent und bei Bedarf unterstützt werden sollten. Zielgerichtete Interventionen, die auf innere Unruhe und Übererregung abzielen, könnten helfen, Folgestörungen zu verhindern.
Peng et al (2025), Link
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0022395625005333?via%3Dihub

„Being an Outsider – Being an Insider“: Besuchserfahrungen von Angehörigen auf Intensivstationen: In einer fokussierten ethnographischen Studie wurde untersucht, wie Angehörige den Aufenthalt auf einer chinesischen Intensivstation mit eingeschränkten Besuchszeiten erleben. Die Familien fühlten sich oft als „Outsider“ – ausgeschlossen von Information, Nähe und Mitgestaltung. Gleichzeitig entwickelten sie im Warteraum eine eigene Form von Nähe und Unterstützung – als „Insider“ einer Wartenden-Gemeinschaft. Der Warteraum wurde so zu einem Ort geteilter Hoffnung und Belastung zugleich. Die Studie zeigt, dass Besuchsregelungen immer auch soziale und emotionale Machtverhältnisse prägen. Flexible, kultursensible Besuchskonzepte können Angehörige besser einbinden und Beziehung ermöglichen, selbst im hochtechnisierten Umfeld der Intensivstation. Fazit: Die Studie verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig offene Besuchszeiten und angehörigenfreundliche Intensivstationen sind, um Nähe, Beziehung und Teilhabe im klinischen Alltag zu ermöglichen. Zhu et al (2025), Link https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jan.70340

OUTCOME

Tiefe Sedation: In dieser retrospektiven Kohortenstudie mit 10.204 mechanisch beatmeten Erwachsenen auf einer Intensivstation war der Anteil der Zeit, der in medikamentös-induzierter, tiefer Sedierung verbracht wurde, unabhängig mit dem späteren Verlust der Selbstständigkeit im Alltag verbunden. Eine leichtere Sedierung, die das Erkennen emotionaler Belastungen und die Mobilität der Patient:innen ermöglichte, war mit einem geringeren Risiko für den Verlust der Selbstständigkeit im Alltag verbunden. Wongtangman et al. (2025) Link https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(25)00264-4/abstract

Transit: Bei 15 Angehörigen von Intensivpatient:innen wurden deren Erfahrungen vom Aufenthalt auf der Intensivstation bis nach der Rückkehr nach Hause untersucht. Drei Hauptthemen zeigten sich: das Leben zwischen zwei Welten mit Angst und Überforderung, Unsicherheit in der Übergangsphase sowie eine anhaltende Belastung durch die fortgesetzte Pflege im häuslichen Umfeld. Qualitative, phänomenologisch-hermeneutische Studie von Alro et al (2025) aus Schweden Link https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nicc.70220

PICS: Erhebungszeitpunkte in der PICS-Forschung, analysiert in 657 Studien, zeigten große Unterschiede zwischen bisherigen Praxisansätzen (häufigster Referenzpunkt: Krankenhausentlassung, 40 %) und Expertenempfehlungen (präferiert: ICU-Entlassung, 47 %), wobei Fachleute eine Standardisierung mit drei Assessments zwischen 6 und 12 Monaten vorschlagen. Scoping Review und Online-Befragung von Tanaka et al. (2025) Link https://doi.org/10.1186/s40560-025-00817-8

GBS: Beatmungsentwöhnung bei Guillain–Barré-Syndrom (GBS) und Myasthenia Gravis (MG), analysiert in einer multizentrischen Kohortenstudie mit 886 Patient:innen aus 47 französischen Intensivstationen, zeigte bei GBS häufiger prolongiertes Weaning (64% vs. 35%), mehr Tracheotomien (57% vs.17 %) und längere Beatmungs- sowie ICU-Dauer, bei vergleichbarer Mortalität (~9%). Multizentrische Kohortenstudie von Thille et al. (2025) Frankreich Link https://link.springer.com/article/10.1007/s00134-025-08159-7


GEMISCHTES

KI & Robotik: Künstliche Intelligenz und Robotik können in der Intensivpflege helfen, große Datenmengen zu analysieren, klinische Entscheidungen zu unterstützen und Mobilisationsprozesse zu erleichtern. Ihr Nutzen ist jedoch bislang wissenschaftlich unzureichend belegt, und es bestehen ethische sowie praktische Herausforderungen bei der Implementierung. Übersichtsarbeit von Coolens et al (2025) Link https://www.divi.de/publikationen/alle-publikationen/coolens-ki-und-robotik-intensivpflege-divi-4-2025-152-a3u-pdf/viewdocument/591

Hintergrundrauschen: Bei 58 Intensivpatient:innen (29 pro Gruppe) verbesserte eine nächtliche Applikation von Weißrauschen über Kopfhörer über drei Nächte signifikant die Schlafqualität, verringerte Störungen und erhöhte die Schlafeffektivität (p < 0.01) im Vergleich zur Kontrollgruppe. Experimentelle, randomisierte Längsschnittstudie von Nien et al. (2025) aus Taiwan Link https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0964339725003015?via%3Dihub

HELLO: In einer cluster-randomisierten Studie mit rund 7.300 Intensivfachpersonen aus 73 europäischen Kliniken wird die Wirksamkeit des sechsteiligen „Hello Bundle“ zur Reduktion von Burnout untersucht. Die Intervention zielt auf bessere Teamkohäsion, Kommunikation und Wohlbefinden ab; primärer Outcome ist der Anteil von Fachpersonen mit Burnout, sekundäre Outcomes umfassen emotionale Erschöpfung, Arbeitszufriedenheit und Verbleibsabsicht. Cluster-randomisierte kontrollierte Studie von Azoulay et al (2025) Link https://icm-experimental.springeropen.com/articles/10.1186/s40635-024-00677-w

Unerwünschte Ereignisse
: In einer systematischen Übersichtsarbeit mit 59 Studien zu Neonatal-, Pädiatrie- und Erwachsen-ICUs wurden verschiedene Methoden zur Erfassung unerwünschter Ereignisse verglichen. Trainierte Beobachtung identifizierte mit 57,3 Ereignissen pro 100 Patiententagen die meisten Ereignisse, während das Incident Reporting mit 6,4 die wenigsten erfasste; nur 20 % der Studien beschrieben Qualitätsverbesserungsmaßnahmen. Gorman et al (2025) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40986501/

KI in der Gesundheitsversorgung: Der „AI Code of Conduct Framework“ der US National Academy of Medicine erkennt die potenziell transformierende Rolle von künstlicher Intelligenz im Gesundheits- und Medizinbereich, adressiert aber zugleich bestehende Herausforderungen wie steigende Kosten, Fachkräftemangel und zunehmende Krankheitslast. Der Rahmen bietet sechs zentrale Verpflichtungen: Förderung des menschlichen Fortschritts, Sicherstellung von Gerechtigkeit, Einbindung betroffener Personen, Verbesserung des Wohlbefindens der Beschäftigten, Überwachung der Leistung sowie Förderung von Innovation und Lernen. Ergänzt werden diese durch zehn Prinzipien, darunter Sicherheit, Effektivität, Zugänglichkeit, Transparenz und Verantwortlichkeit. Ziel ist es, dass alle Stakeholder — Entwickler, Forschende, Gesundheitssysteme, Patientinnen, Behörden, Ethik- und Qualitätsexpertinnen — gemeinsam an einer verantwortlichen Gesundheits-KI arbeiten. Ein klarer Orientierungsrahmen soll Inkonsistenzen vermeiden, Vertrauen stärken und eine faire, sichere, effektive Anwendung von KI im Gesundheitswesen ermöglichen. Der Kodex dient somit als Leitpfosten für Entscheidungen über Entwicklung, Einkauf und Einsatz von KI-Werkzeugen, mit dem übergeordneten Ziel, Innovation und Versorgung zum Nutzen der Gesellschaft voranzubringen. Zusammenfassung durch ChatGPT & A. Kaltwasser – danke Arnold! Link: https://nap.nationalacademies.org/resource/29087/An_Artificial_Intelligence_Code_of_Conduct_for_Health_and_Medicine_Key_Messages.pdf

EIT: In einer internationalen Delphi-Konsensusstudie wurden auf Basis von 242 Publikationen insgesamt 87 evidenzbasierte Empfehlungen zur Anwendung der elektrischen Impedanztomographie (EIT) bei erwachsenen Intensivpatient:innen entwickelt. Nach zwei Delphi-Runden erzielten 15 Empfehlungen eine starke Zustimmung (>95 %), 70 Konsens und 2 keine Einigung, vor allem zu Datenanalyse, Interpretation und klinischem Einsatz von EIT. He et al (2025) Link https://www.thelancet.com/journals/eclinm/article/PIIS2589-5370(25)00508-5/fulltext

Arterielle Druckmessung: Die Auswertung von 36 Evidenzquellen ergab sechs zentrale Handlungsfelder für das Management der arteriellen Druckmessung: Katheterisierung, Katheterpflege, Messgenauigkeit, Komplikationsmanagement, Patientensicherheit und Schulung, und liefert ein praxisorientiertes Rahmenwerk zur standardisierten, evidenzbasierten Überwachung des invasiven arteriellen Blutdrucks zur Verbesserung der Pflegequalität und Patientensicherheit. Zhang et al. (2025) Link https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nicc.70215

PANDA: Ein interdisziplinäres Nursing-Competence-Team aus Respiratory Therapists und Advanced Practice Nurses soll in einer zweiphasigen Mixed-Methods-Studie mit retrospektiven und prospektiven Daten von Intensivstationen (48 Betten) die Machbarkeit und Wirksamkeit zur Verbesserung des Weaning-Prozesses bei beatmeten Patient:innen prüfen, einschließlich Outcomes wie Beatmungsdauer, Delir, Schmerz, Angst und Mobilisation. Machbarkeitsstudie von Krüger et al. (2025) aus Deutschland Link https://doi.org/10.1007/s00063-025-01343-z

Erleben der Privatsphäre: Interviews mit 50 Teilnehmenden (33 Pflegekräften, 7 Ärzt:innen, 10 Patient:innen) in einer chinesischen Intensivstation zeigten vier Hauptthemen zur Privatsphäre: uneinheitliches Verständnis, ambivalente Schutzwahrnehmung, widersprüchliche Reaktionen auf Verstöße und unzureichende Maßnahmen; empfohlen werden ethische Schulungen, Empathieförderung und begrenzte Besuche zur besseren Wahrung der Patient:innen-Privatsphäre. Qualitative Interviewstudie von Zhang et al. (2024) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40317210/

In Notaufnahme warten: In einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse mit 17 Studien und 407.178 Notaufnahmepatient:innen in den USA zeigte sich, dass „Emergency Department Boarding“ (EDB, das Halten von Pat. in der Notaufnahme) im Vergleich zu Nicht-EDB mit längerer Aufenthaltsdauer in der Notaufnahme (Median 6,5 h vs. 4,2 h; p < 0,01), jedoch ohne signifikante Unterschiede in Mortalität (OR 1,06; 95 % CI 0,94–1,19) oder Krankenhausverweildauer assoziiert war. Die Analysen wiesen eine hohe Heterogenität und Hinweise auf Publikationsbias auf. Htet et al (2025) aus den USA Link https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0735675725006977?via%3Dihub

Hirn vs. Lunge: Handlungsanweisung zur Bauchlage von beatmeten Patient:innen mit Lungenschädigungen und erhöhtem Hirndruck aufgrund von SHT. Die Kurzfassung ist: Kopf hoch, Gesicht nach unten. Wahlster et al (2025) Link https://doi.org/10.1007/s00134-025-08097-4

Abhängige Patient:innen betreuen: Pflegende, Ärzt:innen und Angehörige von Intensivpatient:innen mit Substanzgebrauchsstörungen beschrieben in Interviews (n = 38) emotionale Belastungen, Stigmatisierung und wachsende Empathie; Verbesserungsstrategien betrafen institutionelle Richtlinien, interdisziplinäre Zusammenarbeit, spezialisierte Schulungen und stärkere Familienunterstützung. Qualitative Grounded-Theory-Studie von Mahajan et al. (2025) Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41114394/

Early Warning Scores (EWS): In einem Online-Survey unter 90 Teilnehmenden aus dem IQM-Netzwerk (480 Krankenhäuser) nutzten 6,3% EWS im Mittel seit 4,3 Jahren, meist den National EWS (37,9 %), mit einem medianen Implementierungsgrad von 3,5/10; förderlich waren engagierte Mitarbeitende, Kommunikation, Schulung und Technik, hinderlich Akzeptanzprobleme, fehlende Infrastruktur und Zeitaufwand. Querschnittsstudie von Nydahl et al. (2025) aus Deutschland Link https://doi.org/10.1007/s00063-025-01345-x

Das Lebensende auf der Intensivstation: Eine Orientierung für Angehörige bietet die heute von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) veröffentlichte Online-Broschüre „Das Lebensende auf der Intensivstation“. Sie richtet sich an alle, die einen nahestehenden Menschen auf der Intensivstation begleiten, und gibt einen Überblick über die medizinische Versorgung und unterstützende Maßnahmen, die Angehörigen wie auch den schwer bis lebensbedrohlich erkrankten Patientinnen und Patienten in dieser schwierigen Zeit zur Verfügung stehen. Die Broschüre wurde von ICUsteps entwickelt. Übersetzt und angepasst ins Deutsche wurde sie durch ein Team von Autor:innen sowie mit der freundlichen Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Fachpflege (DGF), der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP), der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Link zum Download
https://www.dgpalliativmedizin.de/images/RZ_Angehoerigenbroschuere_Sterben_auf_der_IS_A5-compressed.pdf

Publikationen: Die zunehmende Verbreitung von KI-generierten Fake-Publikationen aus sogenannten „Paper Mills“ gefährdet wissenschaftliche Integrität und Vertrauen; eine von der Royal Swedish Academy of Sciences organisierte Konferenz fordert gemeinnützige Publikationsmodelle, Qualitätsanreize statt Mengenorientierung, unabhängige Betrugskontrollen und gesetzliche Maßnahmen zur Sicherung wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit.
Positionspapier von Sabel et al. (2025) aus Schweden Link
https://doi.org/10.1098/rsos.251805

LEITLINIEN / POSITIONSPAPIERE

Ethik & CPR: Raffay V, Wittig J, Bossaert L, Djakow J, Djärv T, Estella Á, Lulic I, Mentzelopoulos SD, Monsieurs KG, de Voorde PV, Lauridsen KG; ERC Ethics in Resuscitation Collaborators. Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41117566/

CPR in der Pädiatrie: Djakow J, Turner NM, Skellett S, Buysse CMP, Cardona F, de Lucas N, Castillo JD, Kiviranta P, Lauridsen KG, Markel F, Martinez-Mejias A, Roggen I, Biarent D; ERC Paediatric Life Support Writing Group collaborators. Link https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41117571/

S3-Leitlinie Schmerzmanagement bei GERiatrischen PAtIeNt:innen in allen Versorgungssettings (GeriPAIN) https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/145-005

ELSO: Empfehlungen zur ECMO-Therapie bei Schwangeren und um die Geburt: ELSO 2025 Link https://journals.lww.com/asaiojournal/fulltext/2025/11000/elso_2025_narrative_guideline_on_pregnant_and.2.aspx

Ernährung nach kritischer Erkrankung. Positionspapier Grip Consortium Link https://doi.org/10.1186/s13054-025-05710-2




Was wir nicht erwähnt haben: zugegeben, die Auswahl der hier berichteten Studien ist willkürlich und interessiert Euch hoffentlich. Dennoch gibt es in jedem Newsletter Studien, die wir bewusst nicht erwähnen, weil sie u.a. im Volltext in uns fremden Sprachen, in umstrittenen Fake-Science-Verlagen, mit fragwürdigen Methoden, Ergebnissen oder Schlussfolgerungen oder aus ähnlichen Gründen publiziert worden sind.
Aber auch wir lesen nicht alles: sollten wir eine erwähnenswerte Studie übersehen haben, so sind wir dankbar für einen Hinweis!






Bleibt in Bewegung und bleibt gesund
Im Namen der DIVI Sektion Intensivmedizinische Frührehabilitation grüßen

Peter Nydahl, Sabrina Eggmann, Marina Ufelmann & Maria Brauchle


PD. Dr. Peter Nydahl, GKP, BScN MScN, Pflegeforschung und -entwicklung, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel, Deutschland
Dr. Sabrina Eggmann, Physiotherapeutin, MSc, Institut für Physiotherapie, Inselspital, Universitätsspital Bern, Schweiz, bzw. Monash University Melbourne, Australien
Marina Ufelmann, GKP, BScN, MScN, ANP und stellv. Sprecherin der DIVI Sektion Intensivmedizinische Frührehabilitation, Klinikum rechts der Isar in München, Deutschland
Maria Brauchle, DGKP, Landeskrankenhaus Feldkirch, Pflegeschule Feldkirch, Österreich


Diese Website setzt u.U. nur technisch notwendige Cookies. Daten zu Drittanbietern werden anonymisiert.