ICU-Rehab

From A2F to F2A


Newsletter Oktober 2025

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir hoffen, dass es Euch allen gut geht.
Wir haben für Euch wie immer eine vielfältige Zusammenfassung von neuen Studien zur Frührehabilitation und den Newsticker zusammengestellt.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters!
Peter, Sabrina, Marina & Maria


STUDIEN

CPAx – was ist der minimale klinisch-relevante Unterschied?
Kritisch kranke Patient:innen entwickeln häufig eine intensive care unit-acquired weakness (ICUAW), die langfristige körperliche Einschränkungen verursacht. Die Forschungsfrage dieser Studie befasst sich damit, ob das Chelsea Critical Care Physical Assessment Tool (CPAx) Veränderungen der körperlichen Funktion während und nach dem Intensivaufenthalt zuverlässig erfassen kann und welcher minimale klinisch relevante Unterschied (MCID) besteht.
Eggmann et al. (2025) planen, hierzu eine prospektive, multizentrische Kohortenstudie in Australien und der Schweiz durchzuführen, in der 120 beatmete Intensivpatient:innen über ihren gesamten Behandlungsverlauf hinweg beobachtet werden. Primäre Ziele sind die Prüfung der Responsivität des CPAx sowie die Bestimmung des MCID zwischen Aufnahme, Entlassung von der Intensivstation und Entlassung aus dem Krankenhaus. Sekundär sollen Zusammenhänge zwischen CPAx-Werten, Beatmungsdauer, Aufenthaltsdauer und Entlassungsort untersucht werden. Die Datenerhebung erfolgt während der Routinephysiotherapie, wodurch die Belastung der Patient:innen minimal bleibt. Limitationen bestehen in der fehlenden Patientenselbsteinschätzung und möglichen Ausfällen durch Verlegungen oder Tod. Die Ergebnisse sollen die Grundlage für robuste Endpunktmessungen in künftigen Mobilisationsstudien schaffen.
Für die Intensivpflege und -physiotherapie im deutschsprachigen Raum ist diese Studie bedeutsam, da sie ein validiertes Instrument zur Erfassung funktioneller Rehabilitation bereitstellt und damit die Evaluation pflegerisch-physiotherapeutischer Maßnahmen in der Frührehabilitation stärkt. Sabrina, wir gratulieren zu diesem ausgezeichneten Protokoll und drücken alle Daumen für eine erfolgreiche Umsetzung!
Eggmann S, Paton M, Villinger C, Bradley S, Hellings T, Hills A, Venetz P, Broadley T, Charles-Nelson A, Hodgson C. Responsiveness and the minimal clinically important difference of the Chelsea Critical Care Physical Assessment tool (CPAx) in critically ill, mechanically ventilated adults: a study protocol for a prospective, multicentre, cohort study. BMJ Open. 2025 Sep 18;15(9):e102374
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In den Garten oder mal duschen?
Intensivpatient:innen mit längeren Behandlungsverläufen sind besonders gefährdet, im Behandlungsprozess ihre Persönlichkeit zu verlieren. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Wahrnehmungen von Gesundheitsfachpersonen hinsichtlich außerstationärer Aktivitäten von Intensivpatient:innen – wie Gartenbesuche oder Ganzkörperduschen – zu untersuchen und deren Beitrag zur „Humanisierung“ der Intensivpflege zu bewerten. Sasano et al. (2025) führten hierzu eine querschnittliche Befragung unter 90 Fachpersonen (Ärzt:innen, Pflegefachpersonen, Therapeut:innen und klinischen Techniker:innen) in Japan durch. Über 80% der Befragten bewerteten die Aktivitäten als positiv; 95% sahen sie als förderlich für eine menschlichere Versorgung an. Besonders hervorgehoben wurden die stressreduzierende Wirkung auf Patient:innen und Angehörige, die Stärkung von Motivation und Würde sowie ein intensiveres Gefühl der Nähe zwischen Patient:innen und Behandlungsteam. Unterschiede zwischen Berufsgruppen bestanden nur geringfügig, wobei technische Berufsgruppen vorsichtiger hinsichtlich des Aufwands und der Patientensicherheit waren. Für die Intensivversorgung unterstreicht die Studie die Wichtigkeit von Programmen, die Würde, Autonomie und soziale Verbundenheit von Patient:innen systematisch fördern.
Sasano N, Yasuda M, Takahashi R, Uehara T. Healthcare Professionals' Perceptions of Patients' Out-of-ICU Activities: Exploring Opportunities for Humanizing ICU Care. J Patient Exp. 2025 Sep 26;12:23743735251383260.
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NEWSTICKER
Interessante Studien, für Dich kurz zusammengefasst…

REHABILITATION

VR-Rehab: Die Studie untersuchte bei 60 Intensivpatient:innen mit akuter Herzinsuffizienz den Einfluss von früher Mobilisation mit und ohne Virtual Reality (VR) auf die Patient:innenerfahrung. 93,3% der VR-Gruppe und 83,7% der Kontrollgruppe bewerteten die Mobilisation als gut oder ausgezeichnet; qualitative Analysen zeigten zusätzliche psychologische und motivationale Vorteile durch VR. Mixed-Methods-Studie von Caballero et al. (2025) aus Brasilien Link

Prioritäten: In einer Co-Design Studie mit Betroffenen in Korea wurden vier Kernprioritäten für die Rehabilitation aus Sicht von Patient:innen und Familien identifiziert: 1) Patient:innen und Familien als Partner, 2) personenzentrierter Ansatz, 3) Förderung der Rehabilitationskultur und Teamarbeit und 4) Sicherstellung der Aufrechterhaltung der Rehabilitationskultur und -umsetzung. Kang et al. (2025) Link

Therapeutisches Knuddeln: Auf der pädiatrischen Intensivstation könnte dies zur Reduktion von Schmerzen, Angst oder Delirium beitragen. Allerdings fanden sich viele Hindernisse wie Bedenken hinsichtlich der Patient:innensicherheit, des Personalschlüssels oder einer mangelnden Kultur. Förderfaktoren waren die Einbindung der Familie, Partnerschaften oder eine positive Einstellung. Da braucht es wohl noch etwas mehr Überzeugungsarbeit bevor dies bei den Erwachsenen eingeführt werden kann… Lee et al. (2025) aus Kanada Link

NMES: In einem RCT wurde die Kombination aus früher Mobilisation und neuromuskulärer Elektrostimulation (EM + NMES) mit alleiniger früher Mobilisation (EM) bei 74 beatmeten Intensivpatient:innen verglichen. Patient:innen der EM + NMES-Gruppe zeigten über 6 Monate hinweg eine bessere Mobilität, funktionelle Unabhängigkeit und Lebensqualität als die EM-Gruppe, ohne Unterschiede bei PTSD-Symptomen. Bueno et al (2025) aus Brasilien Link

Kommunikationsbrille: In einer prospektiven Pilotstudie mit 30 kritisch kranken beatmeten Patient:innen wurde die Sicherheit und Anwendbarkeit des EyeControl-Med-Augensteuerungsgeräts getestet. Diese Fähigkeiten ermöglichen es den Patient:innen, über das Gerät Fragen zu beantworten (z. B. zu Orientierung oder Schmerz) und eigene, vordefinierte Bedürfnisse oder Wünsche mitzuteilen. 36% der Teilnehmenden bestanden den vollständigen Anwendungstest, 70% konnten das Gerät teilweise bedienen, und es traten keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Sadan et al. (2025) aus den USA Link

PICU Humanisierung I: Diese 3-stufige Delphi-Studie adaptierte und validierte das erste Humanisierungshandbuch speziell für pädiatrische Intensivstationen und lieferte einen strukturierten, messbaren Rahmen, der eine kinder- und familienzentrierte Versorgung fördern und eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung unterstützen kann. García-Fernandez et al. aus Spanien (2024). Link

PICU Humanisierung II: Dieser Scoping Review untersuchte Definitionen einer kinder- und familienzentrierten Versorgung und fand dabei 40 heterogene Definitionen und 28 Versorgungsmodelle, welche im Laufe der Zeit und in verschiedenen Kontexten konzipiert wurden und die die Vielfältigkeit und Weiterentwicklung dieses Bereichs widerspiegeln. Togo et al. (2025) Link

Gehfähigkeit: Die Erholung der Gehfähigkeit war in dieser retrospektiven Studie mit 121 älteren Patient:innen primär vom Alter, der Beatmungsdauer und vom Sitzen an der Bettkante bestimmt – allerdings ist Assoziation nicht gleich Ursache! Yoshinaga et al. aus Japan (2025) Link

Mobilität im Krankenhaus: In einem Qualitätsverbesserungsprojekt wurde die Implementierung des Johns Hopkins Activity and Mobility Promotion (JH-AMP) Programms in einem großen öffentlichen Krankenhaus untersucht, um dessen Machbarkeit und Wirkung auf die Patient:innenmobilität zu prüfen. Nach Einführung des Programms stieg der Anteil der Patient:innen mit einem JH-HLM-Score ≥4 signifikant (p=0,043), während der Anteil der bettlägerigen Patient:innen (Score=1) signifikant sank (p=0,031). Gore et al. (2025) aus den USA Link

Mobilität & Mundpflege: In einer retrospektiven Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen Mundpflege und Mobilität mit der Inzidenz von Non-Ventilator-assoziierter Pneumonie (NV-HAP) und der Krankenhausmortalität bei 1.744.811 Hospitalisierungen in 144 Akutkrankenhäusern untersucht. Regelmäßige Mundpflege über ≥3 Tage senkte das NV-HAP-Risiko um 16% (HR 0,84; 95%CI 0,82–0,86) und die Mortalität um 6% (HR 0,94; 95%CI 0,92–0,96), während tägliches Gehen über ≥3 Tage das Pneumonierisiko um 18% (HR 0,82; 95%CI 0,79–0,85) und die Sterblichkeit um 80% (HR 0,20; 95%CI 0,19–0,21) reduzierte. Vorsicht: Assoziation ist nicht Kausalität, trotzdem scheint ein Zusammenhang zwischen Mundpflege, Mobilität und Pneumonien zu bestehen. Kluberg et al (2025) aus den USA Link

Gebrechlichkeit: in dem Frailty Trajectory Model (FTM) wird Gebrechlichkeit in drei Subtypen unterteilt: a) durch Rehabilitation behebbare Gebrechlichkeit, b) im Verlauf stabile Gebrechlichkeit und c) über die Zeit progressive Gebrechlichkeit. Die Planung der Versorgung mit Über- und Unterversorgung sollten entsprechend angepasst werden. Kommentar von Mallery et al (2025) Link

Kosten: Die Studie untersuchte die Ressourcen und Kosten für die Implementierung des Frührehabilitationsprogramms ABCDEF-Bundle auf einer pädiatrischen Intensivstation und verglich die Behandlungskosten vor und nach der Einführung. Insgesamt wurden 225 Patient:innen eingeschlossen (141 vor und 84 nach Implementierung); die Implementierung erforderte 907 Arbeitsstunden und verursachte Kosten von 50.813 CAD, während sich die durchschnittlichen PICU-Kosten pro Patient von 17.342 CAD auf 20.310 CAD erhöhten – ein nicht signifikanter Anstieg um 17%. Kostenanalyse und Implementierungsstudie von McCredie et al. (2025) aus Kanada Link


DELIR

WDAD 2023 I: Das ist Delir-Awareness auf einer Metaebene: Die Durchführung einer WDAD-Prävalenzstudie führte zu einem erhöhten Bewusstsein für Delir in den teilnehmenden Krankenhäusern. Castro et al. (2025) Link

WDAD 2023 II: Die Studie untersuchte die Prävalenz von Delir bei Patient:innen in dänischen Krankenhäusern und Pflegeheimen und fand am 15. März 2023 eine Gesamtprävalenz von 13,6% um 8 Uhr und 13,9% um 20 Uhr (Intensivstation 29,7%, Notaufnahme 40,0%, allgemeine Station 9,7%, Pflegeheim 8,9%). Von 69 rekrutierten Einrichtungen lieferten 63 vollständige Daten, wobei CAM- und CAM-ICU-Tests am häufigsten eingesetzt wurden. Collet et al (2025) Link

Barrieren: In einer qualitativen Studie mit 21 Intensivfachkräften aus 20 britischen Krankenhäusern wurden fünf Hauptbarrieren für ein wirksames Delirmanagement identifiziert: fehlende Priorisierung, mangelnde Protokolle, Ressourcenknappheit, Personalfluktuation und Veränderungen der Pflegekultur. Fördernde Faktoren waren klare Leitlinien, Schulungen, „Delirium-Champions“, Familienbeteiligung und digitale Erinnerungen in der Dokumentation. Parslow et al. (2025) Link

Erinnerungen: Die prospektive Beobachtungsstudie mit 426 erwachsenen Intensivpatient:innen aus zwei niederländischen Universitätskliniken untersuchte Zusammenhänge zwischen Erinnerungstypen, Delir und posttraumatischen Belastungssymptomen (PTBS). 48% hatten faktische, 14% keine und 38% wahnhafte Erinnerungen; Delir trat bei 41% der Patient:innen mit wahnhaften Erinnerungen auf. Weibliches Geschlecht und tiefe Sedierungstage waren mit Amnesie, Delir und längerer ICU-Verweildauer mit wahnhaften Erinnerungen assoziiert; diese wiederum führten zu einem signifikanten Anstieg von PTBS-Symptomen (6,7% → 18,1%; p <0,01) und höheren PTBS-Werten nach 3 und 12 Monaten. Beobachtungsstudie von Kooken et al. (2025) aus den Niederlanden Link

Sprache: In einer retrospektiven Kohortenstudie mit 1.865 pädiatrischen Patient:innen einer herzchirurgischen Intensivstation lag die Delirinzidenz bei 25,6%. Weder die Verwendung einer anderen Sprache als Englisch noch Spanisch war mit einer höheren Delirwahrscheinlichkeit assoziiert, während eine inkonsistente Anwesenheit von Betreuungspersonen das Delirrisiko deutlich erhöhte (aOR 2,37; 95%KI 1,76–3,18). Pillarz et al. (2025) aus den USA Link

Coping: In einer qualitativen Interviewstudie mit acht älteren Intensivpatient:innen (≥ 65 Jahre; Durchschnittsalter 76 Jahre) und ihren Angehörigen wurden die subjektiven Erfahrungen während und nach Delirepisoden untersucht. Sechs zentrale Themen wurden identifiziert: (1) das Navigieren durch eine fremde Realität, (2) körperliche und emotionale Belastung, (3) der Weg der Nachsorge, (4) die emotionale Belastung der Angehörigen, (5) Kommunikationsbarrieren und -brücken sowie (6) Wege des Umgangs und der Bewältigung. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Bedarf an besserer Aufklärung vor Delirepisoden, emotionaler Unterstützung und gezielter Kommunikation zwischen Behandlungsteam, Patient:innen und Angehörigen. Zhang et al (2025) aus China Link

Familien: in der Analyse von 6 RCT mit 598 Intensivpatient:innen zeigte sich Re-Orientierung durch die Familien im Vergleich zur üblichen Versorgung als Delir-präventiv und -therapeutisch mit weniger Delir und kürzerem Delir, insbesondere bei multikomponentigen Interventionen. Kein signifikanter Effekt zeigte sich auf Beatmungsdauer oder Aufenthaltszeit auf der Intensivstation. Meta-Analyse von Lee et al (2025) Link


FAMILIENINTEGRATION:

Wartebereich: ein gemeinschaftlich gestaltetes Ausmalposter im Warteraum einer Intensivstation kann zur emotionalen Unterstützung von Angehörigen beitragen und eine Atmosphäre von Verbundenheit, Hoffnung und Menschlichkeit schaffen. Essayartige Beobachtung von Boillot et al. (2025) aus den USA Link

Geschwister: Geschwisterkindern kritisch kranker Kinder in der pädiatrischen Intensivpflege bedürfen der Unterstützung und hier haben Pflegefachpersonen bei der strukturierten Einbindung von Geschwistern in die Versorgung eine besondere Rolle. Es werden praxisnahe Strategien, Barrieren und das SIBS-Framework vorgestellt, um familienzentrierte Pflege umfassender umzusetzen. Übersichtsarbeit von Butler et al. (2025) Link

Kinder: Besuche durch Kinder – ob persönlich oder virtuell – können Angst, Isolation und Stress reduzieren. Eine Hilfe kann hier die Begleitung durch Seelsorgende sein, so berichten bis zu 75% der Eltern von positiver Wirkung seelsorgerischer Begleitung auf Hoffnung, Kommunikation und Zufriedenheit mit der Versorgung. Review von Çaksen et al. (2025) aus der Türkei Link

Ungleichheit: Bei 159 pädiatrischen Patient:innen mit schwarzer Hautfarbe und öffentlicher Krankenversicherung zeigte sich während eines 48-Stunden-Zeitraums eine um 18 bzw. 10 Stunden geringere Anwesenheit von Familien im Vergleich zu Kindern mit weißer Hautfarbe und Privatversicherungen. Diese Unterschiede sind wahrscheinlich auf mehrere Faktoren zurückzuführen; weitere Forschung ist erforderlich, um diese Ungleichheiten zu verstehen und zu verringern. Mayeda et al (2025) aus den USA Link

Trauer: In einem Scoping Review wurden Interventionen zur Unterstützung von Angehörigen nach Todesfällen auf Intensivstationen untersucht und 39 Studien mit 11 verschiedenen Maßnahmen identifiziert, darunter Gedenkfeiern, Kondolenzbriefe, Erinnerungsstücke, ICU-Tagebücher, Erzähl- und Abschiedsrituale, Informationsmaterialien und Nachgespräche. 35 Studien berichteten Ergebnisse im Einklang mit einem bestehenden Core Outcome Set, während nur drei Studien kulturelle Diversität berücksichtigten, was einen erheblichen Entwicklungsbedarf aufzeigt. Foran et al (2025) Link

Info Heft für Eltern und Kids: In London wurde untersucht, ob ein gezieltes psychoedukatives Angebot Eltern nach der Entlassung ihres Kindes von der pädiatrischen Intensivstation (PICU) vor psychischen Belastungsfolgen schützen kann. Die Intervention bestand aus einem altersgerechten Informationsheft zum Zeitpunkt der Entlassung und einem strukturierten Telefonat sechs Wochen später. 126 Familien nahmen teil; sie wurden zufällig einer Interventions- oder Kontrollgruppe („treatment as usual“) zugeteilt. Ergebnis: Eltern von Kindern ab 4 Jahren, die das Heft und das Nachgespräch erhielten, zeigten nach sechs Monaten deutlich weniger Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) als die Kontrollgruppe. Bei Eltern jüngerer Kinder zeigte sich kein signifikanter Unterschied. Die Mehrheit der Teilnehmenden bewertete das Material als hilfreich und entlastend.Fazit: Eine einfache, kostengünstige und von PICU-Personal umsetzbare Maßnahme kann die psychische Gesundheit von Eltern nach einer Intensivbehandlung ihres Kindes verbessern – insbesondere, wenn das Kind bereits im sprechfähigen Alter ist. Bridges et al. (2025) Link

Angehörigenintegration bei interdisziplinären Visiten: In dieser qualitativ explorativen Studie aus Amerika wurde untersucht, wie Angehörige in interdisziplinäre Visiten auf Intensivstationen einbezogen werden und wie sie diese Beteiligung erleben. Die Ergebnisse zeigen, dass Angehörige die Teilnahme an patienten- und familienzentrierten Visiten als wertvoll empfinden: Sie fühlen sich besser informiert, stärker eingebunden und emotional unterstützt. Gleichzeitig berichteten einige über Unsicherheiten oder Überforderung, insbesondere wenn medizinische Fachsprache dominiert oder Emotionen nicht ausreichend aufgefangen werden. Fazit: Familienorientierte Visiten fördern Vertrauen, Transparenz und gemeinsame Entscheidungsfindung in der Intensivpflege. Voraussetzung ist jedoch eine offene, respektvolle Kommunikation und die gezielte Einbindung der Angehörigen durch das interprofessionelle Team. Cypress et al. (2025)
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Mehr Halt für Familien durch Palliativbegleitung in der Neonatologie: Hier wurde der Einfluss pädiatrischer Palliativversorgung (PPC) auf psychosoziale, spirituelle und kommunikative Aspekte bei Familien von in der Neonatalen Intensivstation (NICU) verstorbenen Säuglingen untersucht. Die retrospektive Analyse umfasste 127 verstorbene Säuglinge über einen Zeitraum von zehn Jahren. 51 % erhielten eine Palliativkonsultation. Familien mit PPC-Begleitung nutzten signifikant häufiger psychosoziale und spirituelle Unterstützungsangebote: Sie erhielten mehr Sozialarbeitskontakte, häufiger Seelsorge und nahmen öfter an „memory-making“-Aktivitäten (z. B. Handabdrücke, Fotos, Erinnerungsboxen) teil. Zudem fanden mehr strukturierte Familiengespräche und vorausschauende Versorgungsplanungen statt. Fazit: Palliativkonsultationen in der Neonatologie sind mit einer deutlichen Verbesserung psychosozialer und spiritueller Unterstützungsstrukturen verbunden. Sie fördern Kommunikation, Familienbeteiligung und eine würdevolle Begleitung am Lebensende – und sollten daher frühzeitig und routinemäßig integriert werden. Wäre auch sicher im Erwachsenenbereich wünschenswert. Lin et al. (2025) Link

Familienentscheidungen in der Langzeitintensivpflege – belastend: An der University of Pittsburgh wurden die Erfahrungen von Angehörigen bei Entscheidungsprozessen von chronisch kritisch kranken Patient:innen untersucht. Angehörige beschrieben, dass Entscheidungen – etwa zur Tracheotomie – oft als „notwendig“ dargestellt und kaum als echte Wahl erlebt wurden. Viele fühlten sich unter Druck gesetzt oder missverstanden. Im weiteren Verlauf bestimmten Hoffnung, Unsicherheit und zunehmende Erschöpfung den Entscheidungsprozess. Fazit: Entscheidungsfindung bei chronisch kritisch kranken Patient:innen ist ein fortlaufender, belastender Prozess. Die Autor:innen fordern eine kontinuierliche, wertorientierte Entscheidungsbegleitung über alle Versorgungsphasen hinweg. Moale et al. (2025) Link

Von Patient:innen für Patient:innen: Gemeinsam mit ehemaligen Intensivpatient:innen, Angehörigen und Fachpersonen wurde ein patientenzentriertes Rehabilitationsprogramm entwickelt. Das modular aufgebaute Konzept kombiniert körperliche Aktivierung, psychologische Unterstützung und Förderung von Selbstmanagement. Ziel ist es, den Übergang von der Intensivstation in den Alltag zu erleichtern und die langfristige Erholung zu stärken.Fazit:
Die Studie macht deutlich: Wenn ehemalige Intensivpatient:innen, Angehörige und Fachleute gemeinsam an Lösungen arbeiten, entstehen alltagstaugliche Konzepte. Das neue Programm hilft Betroffenen, nach der Intensivzeit wieder auf die Beine zu kommen – körperlich, psychisch und sozial. O´Neill et al. (2025)
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Tagebücher: In China wurden 15 systematische Reviews und Metaanalysen zu ICU-Tagebüchern ausgewertet. Ziel war es, deren Wirksamkeit auf psychische Gesundheit und Lebensqualität von Intensivpatient:innen und Angehörigen zusammenzufassen und die Studienqualität zu bewerten. Auch diese Analyse zeigte, was wir schon gewusst haben: ICU-Tagebücher führen bei Patient:innen häufig zu weniger PTSD-, Angst- und Depressionssymptomen sowie zu einer besseren Lebensqualität führen. Für Angehörige waren die Ergebnisse uneinheitlich. Insgesamt war die methodische Qualität der eingeschlossenen Reviews jedoch kritisch niedrig, und kein Ergebnis basierte auf hoher Evidenz. Fazit: ICU-Tagebücher können psychische Belastungen nach einer Intensivbehandlung reduzieren, doch die bisherigen Studien liefern noch (immer) keine verlässliche Evidenz. Zuo et al. (2025) Link



OUTCOME

Cluster: In der prospektiven MONITOR-IC-Kohortenstudie mit 2.361 Intensivüberlebenden aus sechs niederländischen Krankenhäusern (Validierung n = 866) wurden vier klar unterscheidbare Patientengruppen anhand demografischer, klinischer und prästationärer Lebensqualitätsdaten identifiziert. Cluster A (n=204) umfasste vormals gesunde, aber schwer erkrankte Patient:innen mit niedriger Glasgow-Coma-Scale und langer ICU-Verweildauer, die trotz Funktionsverlust eine gute Lebensqualität nach einem Jahr erreichten; Cluster B (n=877) bestand aus ebenfalls vormals gesunden, weniger schwer erkrankten Patient:innen mit den besten physischen und psychischen Ergebnissen; Cluster C (n=632) beinhaltete jüngere, überwiegend weibliche Patient:innen mit moderaten Einschränkungen vor und nach dem ICU-Aufenthalt; Cluster D (n=648) umfasste Personen mit niedriger Bildung und schlechter Ausgangsgesundheit, die zwar die schlechtesten Ergebnisse, aber leichte Verbesserungen gegenüber dem Ausgangszustand zeigten. Porter et al (2025) Link

Messungen: In einem Scoping Review wurde untersucht, welche Messinstrumente bisher in Studien zu Outcomes von Angehörigen kritisch kranker Patient:innen verwendet wurden, und analysiert 388 eingeschlossene Studien mit insgesamt 218 verschiedenen Outcome-Maßen. Die Mehrheit der Studien war beobachtend und fokussierte auf psychologische und emotionale Aspekte. Brown et al. (2025) Link

PICS: Ebenfalls ein Scoping Review, welcher der Zeitpunkt für ein PICS Follow-Up untersuchte. Insgesamt wurden 657 (!) Studien eingeschlossen, wobei 262 (23%) 3 Monate, 212 (19%) 6 Monate, und 206 (18%) 1 Jahr nach Entlassung als Untersuchungszeitpunkt hatten. Expert:innen empfehlen mehrere Zeitpunkte, wobei die meisten Studien nur eines hatte. Tanaka et al. (2025) Link

PICS kommunizieren: Die Übersichtsarbeit beschreibt die gesundheitlichen Langzeitfolgen nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation (Post-Intensive-Care-Syndrom, PICS), von denen bis zu 50 % der Überlebenden betroffen sind, und betont die Notwendigkeit besserer Aufklärung und empathischer Kommunikation zwischen Behandlungsteam, Patient:innen und Angehörigen. Sie fasst aktuelle Erkenntnisse zu Genesungsverläufen zusammen und stellt ein Kommunikations-Framework zur Vorbereitung auf die Zeit nach der Intensivbehandlung vor. Narratives Review von Rolfsen et al. (2025) Link

Nachsorge-Modelle: Die systematische Übersichtsarbeit untersuchte in 19 Studien Modelle von Post-ICU-Kliniken zur Nachsorge von Patient:innen mit Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS), die drei Hauptmodelle beschrieben: rein physische, hybride und rein telemedizinische Nachsorge; dabei zeigten Telehealth-/Hausbesuchsmodelle die höchste mittlere Teilnahmequote (88,7%), gefolgt von hybriden (59%) und rein physischen Modellen (51,9%), während der Nutzen für klinische Outcomes noch unklar blieb. Systematische Übersichtsarbeit von Chatterjee et al. (2025) Link

Pädiatrische Nachsorge-Modelle: Die Studie beschreibt acht Nachsorgeprogramme für Kinder nach Aufenthalt auf einer pädiatrischen Intensivstation (PICU) in den USA, die zwischen 2013 und 2022 etabliert wurden. Insgesamt wurden acht Programme vorgestellt, die sich in Zielgruppen, Struktur, Personal, Interventionen und Finanzierung unterscheiden, aber alle auf Screening, psychosoziale Unterstützung, Neuropsychologie, Sozialarbeit und Zusammenarbeit mit Hausärzt:innen und Schulen fokussieren. Dervan et al (2025) Link

Erholung: Ein übersichtliches Review mit schönen Illustrationen zum Thema Erholung nach einer kritischen Erkrankung beginnend auf der Intensivstation bis zu Nachsorgungsmodellen und Vorschlägen für die Zukunft. Andonovic et al. (2025) Link


GEMISCHTES

Perfusion: In einer randomisierten kontrollierten Studie wurde untersucht, ob eine PPI-gesteuerte (Peripheral Perfusion Index) Therapie bei Sepsis und septischem Schock das Überleben verbessert. 200 Patient:innen (100 Kontroll-, 100 Interventionsgruppe) wurden eingeschlossen; die 30-Tage-Mortalität war in der PPI-Gruppe signifikant niedriger (p = 0,03), ebenso zeigte sich eine bessere Laktat-Clearance (p < 0,001), während die Aufenthaltsdauer in Krankenhaus und Intensivstation unverändert blieb. Ferhat et al (2025) aus der Türkei Link

Laktat: die Laktatdynamik ist ein Marker der Perfusion bei kritisch kranken Patient:innen. Serielle Messungen sind aussagekräftiger als Einzelwerte; ein Rückgang ≥10–20%/h weist auf Besserung hin, muss aber auch immer im Kontext anderer beeinflussender Parameter interpretiert werden. Übersichtsarbeit von Levy et al. (2025) Link

Lunge & Hirn: Die Übersichtsarbeit beleuchtet die physiologischen Effekte des positiven endexspiratorischen Drucks (PEEP) bei Patient:innen mit akuten Hirnverletzungen und dessen Einfluss auf die Interaktion zwischen Lunge, Herz und Gehirn. Sie beschreibt, dass PEEP zwar Atelektasen vorbeugt und die Oxygenierung verbessert, jedoch bei beeinträchtigter zerebraler Autoregulation die Hirndruck- und Perfusionsverhältnisse negativ beeinflussen kann, weshalb individuell angepasste Beatmungseinstellungen erforderlich sind. Narrative Übersichtsarbeit von Iavarone et al. (2025) in ICM Link

ARDS & EIT: In einer systematischen Übersichtsarbeit und Meta-Analyse mit vier Studien (drei RCTs, eine Beobachtungsstudie; insgesamt 271 Patient:innen mit ARDS) wurde der Nutzen einer elektrischen Impedanztomografie (EIT)-gesteuerten PEEP-Titration untersucht. EIT-geführte PEEP-Einstellungen reduzierten die Mortalität signifikant (RR = 0,64; 95 % KI 0,45–0,91), zeigten jedoch keine Unterschiede bei Beatmungsdauer, ICU-Verweildauer oder Komplikationen. Sanchez-Piedra (2025) Link

Kreativität & Hirn: es wurde der Zusammenhang zwischen kreativer Tätigkeit und Gehirngesundheit anhand von EEG-/MEG-Daten von insgesamt 1.240 Personen sowie einer Lernkohorte mit 232 Teilnehmenden untersucht. In allen untersuchten Bereichen (Tanz, Musik, bildende Kunst, Videospiele) zeigte sich eine verzögerte Hirnalterung, die mit zunehmender Expertise und Kreativität stärker ausgeprägt war. Sekundäranalyse mit Machine-Learning-Ansatz von Coronel-Oliveros et al. (2025) Link

Medikamentenfehler: In einer Arbeit zur Wirksamkeit von pflegerisch initiierten Interventionen zur Reduktion von Medikationsfehlern bei erwachsenen Patient:innen in Akutkrankenhäusern konnten 26 Studien eingeschlossen werden, davon 14 in eine Meta-Analyse, die eine signifikante Reduktion der Fehlerrate zeigte (OR = 0,70 [95%CI 0,51–0,97], p = 0,03; Workflow-Smart-Technologien waren dabei am effektivsten, gefolgt von Schulungen, standardisierten Strategien, einfachen Stationsmaßnahmen und elektronischem Medikationsmanagement. Eze et al (2025) Link

Ungewollte Extubation: In einer 42-Betten-Intensivstation wurde bei konsekutiv beatmeten Erwachsenen mit akuter respiratorischer Insuffizienz ein interprofessionelles Airway Safety Quality Improvement Program (ASQIP) zur Vermeidung unbeabsichtigter Extubationen (UE) implementiert. Nach Einführung des Programms mit Fortbildungen, Risiko-Assessments, täglicher Evaluation und Erinnerungshilfen sank die UE-Rate signifikant von 0,43 auf 0,29 pro 100 Beatmungstage (p = 0,04). Tanios et al (2025) aus den USA Link

Ergebnisse rückmelden: Die Studie untersuchte, wie Teilnehmende oder deren Stellvertreter:innen auf die Mitteilung von Ergebnissen einer Intensivstudie zu Vitamin C bei Sepsis reagierten. Von 340 angeschriebenen Personen lehnten 7% den Erhalt der Ergebnisse ab, 44% füllten den Fragebogen aus, und 91% befürworteten grundsätzlich eine systematische Rückmeldung von Studienergebnissen; 80% wollten zudem ihre individuelle Behandlungszuordnung erfahren. Menard et al (2025) aus Kanada Link

Early Warning Scores: Die Studie identifizierte in einer dreistufigen Delphi-Befragung mit 8 Expert:innen aus dem IQM-Netzwerk 51 konsensbasierte Empfehlungen zur erfolgreichen Implementierung von Early Warning Scores (EWS) in Krankenhäusern. Als besonders relevant galten interprofessionelle Schulungen (MW 9,3), transparente Kommunikation (MW 9,0) und eine frühe Evaluation; zentrale Barrieren waren unklare Verantwortlichkeiten und fehlende IT-Anbindung. Nydahl et al (2025) Link

KI dokumentiert Visite: In einer multizentrischen Qualitätsverbesserungsstudie mit 263 ambulant tätigen Ärzt:innen und Advanced Practice Practitioners in den USA reduzierte der Einsatz eines KI-gestützten „ambient AI scribe“, durch die verbale Informationen während der Visite automatisch in die Dokumentation eingepflegt worden sind, nach 30 Tagen die Burnoutrate signifikant von 51,9% auf 38,8% (OR 0,26; 95%KI 0,13-0,54). Zudem verbesserten sich kognitive Arbeitsbelastung (+ 2,64 Punkte), ungeteilte Aufmerksamkeit (+ 2,05 Punkte) und Dokumentationszeit nach Dienstschluss (– 0,90 h). Vielversprechend. Olson et al. (2025) Link

Seitenwechsel: das Verhalten von Behandlungsteams kann sich verändern, wenn Patient:innen oder Angehörige selbst im Gesundheitswesen tätig sind. Daraus können ethische Spannungsfelder zwischen Nähe, Loyalität und professioneller Distanz entstehen. Anhand eines Fallbeispiels und Literaturauswertung wird erläutert, dass privilegierte Behandlung und Informationszugang häufig unbewusst erfolgen und ethisch nicht gerechtfertigt sind, da sie das Prinzip der Gleichbehandlung untergraben. Peschel et al (2025) Link

Erdbeben: In einer qualitativen Interviewstudie mit 18 Pflegefachpersonen aus zwei neonatologischen Intensivstationen, die während der Erdbeben von Kahramanmaraş 2023 in der Türkei arbeiteten, wurden Erfahrungen, Belastungen und Bewältigungsstrategien untersucht. Drei Hauptthemen wurden identifiziert: akute Einsatzherausforderungen, Sicherheitsstrategien für Neugeborene und psychische Belastungen; häufige Probleme betrafen Materialmangel, Personalknappheit sowie Trauer- und Verlusterfahrungen. Topal et al (2025) Link


LEITLINIEN / POSITIONSPAPIERE
Fieber: S3-Leitlinie Fiebermanagement bei Kindern und Jugendlichen. DGKJ (2025)
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ECMO-Troubleshooting: Delphi-Consensus zu Notfällen bei ECMO aus UK
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Was wir nicht erwähnt haben: zugegeben, die Auswahl der hier berichteten Studien ist willkürlich und interessiert Euch hoffentlich. Dennoch gibt es in jedem Newsletter Studien, die wir bewusst nicht erwähnen, weil sie u.a. im Volltext in uns fremden Sprachen, in umstrittenen Fake-Science-Verlagen, mit fragwürdigen Methoden, Ergebnissen oder Schlussfolgerungen oder aus ähnlichen Gründen publiziert worden sind.
Aber auch wir lesen nicht alles: sollten wir eine erwähnenswerte Studie übersehen haben, so sind wir dankbar für einen Hinweis!






Bleibt in Bewegung und bleibt gesund
Im Namen der DIVI Sektion Intensivmedizinische Frührehabilitation grüßen

Peter Nydahl, Sabrina Eggmann, Marina Ufelmann & Maria Brauchle


PD. Dr. Peter Nydahl, GKP, BScN MScN, Pflegeforschung und -entwicklung, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel, Deutschland
Dr. Sabrina Eggmann, Physiotherapeutin, MSc, Institut für Physiotherapie, Inselspital, Universitätsspital Bern, Schweiz, bzw. Monash University Melbourne, Australien
Marina Ufelmann, GKP, BScN, MScN, ANP und stellv. Sprecherin der DIVI Sektion Intensivmedizinische Frührehabilitation, Klinikum rechts der Isar in München, Deutschland
Maria Brauchle, DGKP, Landeskrankenhaus Feldkirch, Pflegeschule Feldkirch, Österreich


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